Meine fünf besten Geld-Tipps: Wie Sie erfolgreich durch das Jahr 2016 kommen

Geld-Tipps für 2016

Geht es Ihnen auch so? Da bin ich gedanklich noch im friedlichen Weihnachtsurlaub und schon ist es Mitte Januar. Bevor ich einen Plan habe, was ich in diesem Jahr alles tun möchte, ist der erste halbe Monat dieses Jahres bereits rum. Damit Sie ganz flink in die „Puschen“ kommen, habe ich Ihnen meine vier wichtigsten Geldstrategien und einen Praxistipp für das frisch gebackene Jahr 2016 zusammengestellt.

1. Die Coolbleiben-Strategie
Plötzlich sinken der Dax, der Dow Jones Index und der Goldpreis. Bevor Sie sich dadurch die Laune verderben lassen, schauen Sie sich doch erst einmal an, was Sie alles in Ihrem Portemonnaie haben. Machen Sie zu Beginn des Jahres einen Kassensturz!

Egal, ob Sie – wie Dagobert Duck – Ihr Geld mit den Händen zählen, ein neues Excel-Sheet öffnen oder ein kariertes Papier zur Hand nehmen und alles aufschreiben: Notieren Sie alle ihre vorhandenen Gelder und Geldanlagen!

• Guthaben bei Tages- oder Festgeldkonten und auf dem Sparbuch
• Aktueller Depotwert
• Rückkaufswert Ihrer Lebens- oder Rentenversicherung
• Haben Sie Geld verliehen? Notieren Sie die Außenstände.
• Haben Sie eine Immobilie? Notieren Sie den Wert der Immobilie(n).

Nachdem Sie alle Positionen untereinander geschrieben haben, ziehen Sie einen Strich und addieren Sie die Summen! Jetzt wissen Sie, wie vermögend Sie sind!

Und, wie fühlt sich das an? Gut, oder?

Mit diesem Gefühl stehen Sie die nächsten schlechten Wirtschaftsnachrichten erheblich besser durch. Machen Sie es einfach!

Eine Notiz am Rande möchte ich erwähnen: Nahezu alle meine Kunden haben nach so einer Aktion festgestellt, dass Sie tatsächlich über mehr Geld verfügen als sie zuerst dachten!

2. Die „Erst denken, dann kaufen“-Strategie
In der Zeit Online beschreibt der Nobelpreisträger George Akerlof, dass wir fast alle sehr impulsiv einkaufen, ohne darüber nachzudenken. Dazu kommt, dass wir vor allem von Unternehmen verführt werden, etwas zu kaufen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Der Nobelpreisträger nennt das „Phishing“.

Noch niedriger ist die Schwelle, wenn wir mit einer Kreditkarte bezahlen. Akerlof hat in Experimenten entdeckt, dass Leute, die mit Kreditkarten einkaufen gehen, mehr Geld ausgeben, als wenn sie nur Bargeld dabeihaben. Wir Menschen kaufen also viel unkontrollierter als wir es von uns denken.

Starten Sie einen Test: Gehen Sie beim nächsten Einkauf im ersten Schritt ausschließlich mit Bargeld in die Stadt. Sie sollen sich nicht beschränken und nicht nur mit 10 Euro losziehen. Überlegen Sie sich konkret, was Sie brauchen und wieviel Geld Sie dafür maximal ausgeben wollen. Und diese Summe nehmen Sie in bar mit!

Wenn Sie dann eine Sache gefunden haben, überlegen Sie sich im zweiten Schritt konkret, warum Sie diesen Gegenstand jetzt wirklich benötigen! Ist es der Rabatt, der die Sache so attraktiv macht oder fehlt Ihnen dieses Ding tatsächlich in Ihrem Leben?

Und am Ende des Tages lassen Sie Revue passieren, was Sie erlebt haben: Haben Sie tatsächlich nur das Notwendige gekauft? Es würde mich nicht wundern, wenn Sie beschwingt und fröhlich an Ihren Einkaufsbummel denken, weil Sie sich über sich selber und Ihre neu gewonnene Art einzukaufen freuen!

3. Der Praxistipp „Kindergeld“ und „Freistellungsauftrag“
Ab 01.01.2016 müssen Eltern der Familienkasse ihre eigene Steuer- Identifikationsnummer (Steuer-ID) und die ihres Kindes mitteilen. Die Nummern sind Voraussetzung für den weiteren Bezug des Kindergeldes. Aber: Sollte Ihre Steuer-ID noch nicht bei der Familienkasse vorliegen, werden Sie als Kindergeldberechtigte im Laufe des Jahres 2016 von ihrer zuständigen Familienkasse kontaktiert. Das Kindergeld wird dann auch ohne Vorliegen der Steuer-ID fortgezahlt, wie die Arbeitsagentur hier berichtet.

Konsequenter werden die Regeln bei den Freistellungsaufträgen angewendet. Hier können Sie nachlesen, dass Freistellungsaufträge ab dem 1. Januar 2016 unwirksam sind, wenn dem Kreditinstitut die Steuer-ID für Ihre Kapitalerträge nicht vorliegt. Konkret bedeutet das, dass auf alle Ihre Kapitalerträge Steuern anfallen, die das Kreditinstitut direkt an das Finanzamt abführt. Der Steuersatz liegt in der Regel bei 25 Prozent, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Ist ein gültiger Freistellungsauftrag einschließlich Steuer-ID vorhanden, bleiben Kapitalerträge bis zu einer Höhe von maximal 801 Euro im Jahr steuerfrei, bei Ehepaaren sind es jährlich 1.602 Euro.

Bezüglich des Kindergeldes können Sie also abwarten. Wenn es um den Freistellungsauftrag geht: Da sollten Sie umgehend tätig werden!

4. Die Früher-Vogel-Strategie
Wissen Sie schon, wo sie Ihren Jahresurlaub diesmal verbringen werden? Nein? Eines ist aber sicher: Sie werden Ihren Jahresurlaub nehmen! Dann sollten Sie sofort mit der Planung beginnen. Welches Ziel verbinden Sie mit dem Urlaub? Wandern, Baden, Golfen, Kultur oder eine kontemplative Auszeit? Lassen Sie Ihren Wünschen und Träumen freien Lauf, legen Sie sich baldmöglichst auf ein Ziel fest und dann buchen Sie. Die Erfahrung zeigt, dass Sie bei Buchungen bis spätestens Februar erheblich sparen können. Nutzen Sie Frühbucherrabatte und die große Auswahl!

Wenn Sie das Hotel schon kennen, dann buchen Sie Flug und Hotel getrennt. Das ist meistens erheblich günstiger!

Oder machen Sie es wie viele andere unternehmungslustige Menschen: Buchen Sie zur Abwechslung statt Hotel eine Wohnung oder ein Haus. Dann sind Sie mitten drin in New York, in der Upper Eastside, um die Ecke vom Guggenheim Museum, kommen vielleicht mit einem New Yorker Opernsänger als Nachbarn ins Gespräch oder können im Schlafanzug frühstücken. Was gibt es Schöneres?

5. Die Beziehungsstrategie
Gerade im letzten Jahr habe ich unzählige Artikel über Glück gelesen. Was Menschen glücklich macht, was Menschen tun können, damit sie glücklich sind oder werden. Es ist die unendliche Geschichte, die sich um den Mythos „Glück“ rankt. Eines wissen wir im Grunde alle: Geld allein vermehrt unser Glück nicht! Aber was dann?

Eine Langzeitstudie zur Entwicklung von Erwachsenen, die die Harvard University über 75 Jahre hinweg mit 724 Teilnehmern durchgeführt hat, zeigt uns das Ergebnis:

Ruhm, Geld oder großartige Leistungen sind für das Glücklichsein nicht ausschlaggebend. Der Harvard-Wissenschaftler und Psychiater Robert Waldinger, der mittlerweile der vierte Leiter dieser Studie ist, erklärt in dem aktuellen und sehr spannenden Video  vom November 2015, auf was es ankommt. Es sind allein drei Dinge, die Menschen glücklicher und damit auch gesünder machen:

1. Enge Beziehungen
2. Nicht die Anzahl der Beziehungen ist entscheidend, sondern die „Qualität“! Also, wie wertvoll sie sind.
3. Stabile, unterstützende Ehen

Wer auf diese drei Dinge achtet, wird länger leben, zufriedener und gesünder sein. Das alles macht uns Menschen glücklich. Und es gibt sogar einen weiteren positiven Nebeneffekt: Glückliche Menschen behalten ihr Gedächtnis länger. Den ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier  im Business Insider Deutschland.

Vielleicht nehmen Sie sich als Ziel für 2016 die drei Punkte zum Vorbild und richten Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr persönliches Umfeld? Wenn Ihnen das gelingt, haben Sie auf jeden Fall die Chance, ein glückliches Jahr 2016 zu verbringen! Ich drücke Ihnen dafür ganz fest die Daumen!

Wenn Sie parallel zur Pflege Ihrer persönlichen Verbindungen auch noch Ihr Geld „pflegen“ wollen, dann gönnen Sie sich meine bewährte Erstberatung oder – wen Sie schon zum Kreis meiner geschätzten Kunden gehören – ein ganz besonderes Gipfeltreffen?

2 Gedanken zu “Meine fünf besten Geld-Tipps: Wie Sie erfolgreich durch das Jahr 2016 kommen

  1. Susanne schreibt:

    Toller Artikel und tolle Tipps. Und den ein oder anderen Tipp werde ich auf jeden Fall gleich mal einbauen. Bevor das Jahr wieder um ist …
    LG Susanne

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