3 Gründe, warum Frauen über Geld nachdenken müssen

Frauen und Geld – Google News spuckt bei diesen Suchbegriffen aktuell u.a. die Antwort auf die Frage aus, warum Frauen so gerne shoppen gehen, wie es um die ungleiche Bezahlung von Frauen zum Equal Pay Day steht und informiert über eine Studie zur Finanzplanung von Frauen. Was diese drei Suchergebnisse mit der Lebensplanung von Frauen zu tun haben, dazu erfahren Sie mehr in diesem Blogartikel.

  1. Frauen geben gerne Geld aus

Komm‘, wir gehen shoppen! Für viele eine Freizeitbeschäftigung. Einer der Hauptgründe ist laut einer Studie von Greenpeace, dass – vor allem – jüngere Frauen gerne Geld fürs Shopping ausgeben, um Stress abzubauen. Gekauft wird, obwohl jede zweite Frau nach eigener Einschätzung zu viele Paare Schuhe und zu viele Taschen und Accessoires besitzt. Fast jede zweite Frau besitzt Stücke, die sie noch nie getragen hat.

Diejenigen, die sich bei Facebook oder Instagram gerne modisch inspirieren lassen, haben deutlich häufiger zu viel im Kleiderschrank. Außerdem verführen Angebote zum Shoppen: Aktionen, die mit Rabatten oder kostenlosem Versand werben, animieren zum Shoppen – und dies nicht nur, wenn man etwas benötigt.

Und warum wird geshoppt? Zunächst einmal ist Shopping vordergründig mit positiven Emotionen verknüpft: Mehr als die Hälfte der Frauen muntert sich mit Shoppen auf und steigert damit das Selbstwertgefühl, egal ob es Markenbekleidung ist oder nicht. Fast ein Drittel aller Frauen kann mit Shopping Stress abbauen und für 40% bedeutet Shopping Spaß zu haben. Vielen verschafft shoppen zu gehen einen „Kick“ und ein Gefühl von Erfülltheit, die beide aber leider nur für wenige Stunden bis maximal einen Tag anhalten. Dazu kommt nach dem Kauf ein Zustand der Erschöpfung und des ausgelaugt seins.

Im Monat werden meist rund 130 Euro für neue Klamotten ausgegeben, die eigentlich nicht gebraucht werden. Bedingt wird dies alles durch hohe finanzielle Mittel: Besserverdiener haben deutlich öfter mehr Bekleidung als sie benötigen.

Und dann? Sich kurzfristig gut zu fühlen, bezahlen wir oft mit sich langfristig schlecht zu fühlen: Weil wir zu viele Sachen haben, die wir nicht brauchen. Weil wir keine finanziellen Reservepolster anlegen, weil uns dadurch oft Geld fehlt für die großen Wünsche und Projekte des Lebens, z.B. eine Reise, Fortbildung, Sabbatical oder den vorgezogenen Einstieg in die Rente.

Aber schauen wir uns zwei weitere „Frauen und Geld“-Befunde aus den Google-Suchergebnissen an:

2. Frauen leiden unter ungleicher Bezahlung

Frauen verdienen weniger Geld als Männer, oft im gleichen Job: Jedes Jahr findet der „Equal Pay Day“ statt, das bedeutet, dass wir auch im Jahr 2017 immer noch mit der Ungerechtigkeit der ungleichen Bezahlung für Männer und Frauen leben müssen. Die Münchner Abendzeitung hat Münchnerinnen gefragt, was „frau da tun kann“.

Einer der Hauptgründe ist sicher, dass nach wie vor Frauen Berufe auswählen, die gering bezahlt sind, dass sie wenig in Führungspositionen arbeiten und ihre Erwerbsbiographie von Kinderbetreuung oder Pflegezeiten durchbrochen ist.

Was kann frau dennoch dagegen tun? Eine wiederkehrende Empfehlung ist, in den Öffentlichen Dienst zu gehen oder sich eine Position zu suchen, in der frau verbeamtet wird. Denn dort wird seit langer Zeit „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ bezahlt.

Wenn das für frau nicht in Frage kommt, sollte sie ihre eigenen Qualitäten stärker herausstellen, netzwerken, für Transparenz in der Offenlegung der Gehälter kämpfen und sich grundsätzlich trauen, Forderungen an ihren Arbeitgeber zu stellen. Sei es im Bewerbungsgespräch oder auch im Lauf der Arbeitszeit. Helfen kann hier ein Coach, der frau für solche Gespräche professionell vorbereitet. Wichtig ist auch eine positive Einstellung aller Frauen untereinander. Wenn sich Frauen gegenseitig stützen und fördern, können wir sehr viel mehr erreichen.

Frauen geben also gerne Geld aus, verdienen aber oft weniger für den gleichen Einsatz und die gleiche Qualifikation – ein Dilemma. Der Ausweg? Ich merke, dass vor allem die Frauen langfristig finanziell erfolgreich sind, die sich über ihre Mittel und deren Einsatz Gedanken machen. Die für ihr Gehalt und damit für sich selbst einstehen, die, die in Verantwortung für ihre Zukunft gehen.

Schauen wir uns im dritten Google-Befund das Finanzplanungsverhalten von Frauen an:

3. Frauen planen ihr Geld überlegter

Seit vielen Jahren kommt die Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney und des Meinungsforschungsinstituts YouGov zu dem Ergebnis:

„Männliche Anleger sind entschlussfreudiger – Frauen überlegen länger, streuen aber ihr Kapital auf lange Sicht geschickter.“ Das erfolgreiche Verhalten von Frauen basiert auf der besonnenen Herangehensweise und einem dauerhaften Portfolio, für das Frauen sich entscheiden.

„Loyalität“ ist das Zauberwort, für das die meisten Frauen stehen und mit dessen Hilfe sie ihre eigene Finanzplanung erfolgreich umsetzen können! Dazu kommt das umsichtige Verhalten von Frauen. Meist entscheiden sie sich für relativ sichere Anlageformen, wie zum Beispiel konservative Renten- und Mischfonds oder Immobilien. Letztere können aber betreuungsintensiv sein und erfordern ebenso wie andere Kapitalanlagen Expertise.

Das Ergebnis der Studie gibt uns Frauen recht. Wir können mit Geld umgehen, wir müssen es nur einfach tun! Und doch stelle ich immer wieder fest, dass vielen Frauen die Lust am Umgang mit Geld fehlt. „Das macht mein Mann!“ heißt es dann, oder „Ich kenne mich nicht aus, deshalb lasse ich es bleiben.“ Und dann?

Für viele Frauen hat es sich als hilfreich erwiesen, sich in einer geschützten Atmosphäre freudvoll mit dem Thema Geld auseinanderzusetzen. Und vor allem eigene Wünsche und Lebenspläne zu erkunden, um herauszufinden, wann man wie viel Geld benötigt und wie der Weg dahin aussehen kann.

Haben Sie einen Plan?

Wenn Sie über das Thema „Geld“ nachdenken wollen und darüber, wie wir es schaffen können, Geld als wertschöpfende Energie zu nutzen, um einen Lebenstraum und damit eine ersehnte Veränderung zu initiieren, dann besuchen Sie unseren Workshop „Meinen Lebenstraum leben, mit und ohne Geld“ am 07. und 08. Juli 2017 in Ainring. Dort erfahren Sie, wie Sie die kraftvolle Baumeisterin Ihres Lebens werden, wie Sie kreativ Ihren Lebenstraum realisieren und wie Geld Ihnen dabei helfen kann! Melden Sie sich einfach an, alle Infos finden Sie hier und auf unserer Website.

Autorin: Annegret Kitzmann-Schubert

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