Geld und Lebensglück: Wie Sie sich Freiräume im Leben schaffen

Mal etwas tun, mal etwas lassen: Viele Menschen wünschen sich Freiräume, um das zu tun, was ihnen Freude bereitet. Aber manchmal fehlt das Geld, das man dafür braucht. Wäre es nicht viel einfacher, wenn es von alleine zu uns käme? In ausreichender Menge und immer dann, wenn wir es gerade brauchen? In diesem Blogartikel: Die drei Geldstrategien, die uns finanzielle Polster und damit Freiräume schaffen.

Fragen Sie sich auch manchmal, was Sie mit Ihrem Leben anstellen sollen? Die Lebensläufe und Erwerbsbiografien haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Wir stehen vor neuen Herausforderungen durch die VUCA-Arbeitswelt und neue Lebens- und Karrieremodelle. VUCA? Die Abkürzung VUCA steht für diese Begriffe:

  • Volatility: Volatilität oder Unbeständigkeit,
  • Uncertainty: Unsicherheit,
  • Complexity: Komplexität und
  • Ambiguity: Mehrdeutigkeit.

Das bedeutet: Unsere Lebensumstände wandeln sich schnell. Viel häufiger als früher brauchen wir Freiräume, um Entscheidungen treffen zu können, um Weichen zu stellen oder um eben neugierig und mit offenen Armen neuen Chancen entgegen gehen zu können. Für Freiräume brauchen wir in vielen Fällen Mittel, um Vorhaben und Projekte zu finanzieren: Um ein Sabbatical zu planen, eine Ausbildung zu absolvieren, eine Familie zu gründen oder eine Selbstständigkeit starten.

Viele Wege habe ich für mich selbst ausprobiert, um mir einen finanziellen Freiraum zu schaffen. Nein, ich will an dieser Stelle nicht mit Ihnen über Aktien, Depots und Immobilien sprechen. Ich will mit Ihnen darüber reden, wie Gefühle unseren Kontostand beeinflussen und mit welchen Strategien wir es schaffen können, langfristig das Vermögen aufzubauen, das wir für Freiräume aller Art benötigen.

Erstes Erfolgskriterium: Dranbleiben am Geld

Manche bezeichnen es als „Fleiß“, manche sprechen über „Fokussierung“ oder die „Konzentration aufs Wesentliche“. Ich persönlich mag das Wort „Dranbleiben“, denn es hat etwas Unmethodisches, mit dem jeder seinen individuellen Geldweg finden kann.

Das Dranbleiben an einer klugen Geldstrategie fällt vielen Menschen schwer, das beobachte ich immer wieder: Sie arbeiten viel, geben aber auch viel Geld aus und haben dann oft nicht die Rücklagen, um sich größere Wünsche, wie eine Ausbildung, Reise oder eine Wohnung erfüllen zu können. Sie stellen ihre momentane finanzielle Freiheit, sich kleine Wünsche, wie die zwanzigste Handtasche oder einen täglichen Latte Macchiato, gleich zu erfüllen, über ihre langfristigen Ziele.

Geld ist Energie

Oft blicken wir misstrauisch auf die, die sich Reisen, Autos oder Immobilien leisten. „Warum fährt die so ein Auto?“ fragen sie dann, sehen aber oft nicht, dass ausgerechnet die seit vielen Jahren sehr fleißig ist und klug mit dem Geld umgeht: Sie hat beispielsweise ein gutes, selbst finanziertes Studium absolviert und in einer 60-Stunden-Woche eine Firma gegründet. Nach einer langen Investitionsphase in ihre Ausbildung also konnte sich die auch etwas Schönes leisten.

Dranzubleiben bedeutet: Täglich etwas für das Geld, die finanziellen Rücklagen und den Vermögensaufbau zu tun. Zum Beispiel eine Ausbildung absolvieren, eine Sprosse auf der Karriereleiter höher klettern oder aktiv einen neuen Job suchen und mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es ist die Politik der kleinen, täglichen Schritte: Als Selbstständige können wir z.B. pro Tag noch einen Kunden mehr anrufen oder einer Kundin einen Extrawunsch erfüllen.

Dranbleiben am Geld – das ist mein Erfolgsrezept: Ich habe mich vor 17 Jahren selbstständig gemacht – ohne einen einzigen Kunden zu haben. Ich habe Menschen gesucht und gefunden, die zu Kunden geworden sind. Ich habe mein Geschäft mit Hilfe von Vorträgen aufgebaut und durch Empfehlungen. Da war viel Fleißarbeit dabei. 

Aber diese Fleißarbeit fiel mir leicht, denn ich liebe die Aufgabe, Geld zu verwalten, zu vermehren und in Lebenswünsche zu verwandeln. Lange habe ich darauf hingearbeitet: Schon als Abiturientin wollte ich eine Banklehre machen, was im Familienrat aber nicht durchging.

Mein beruflicher Traum erfüllte sich also erst nach einem Jura-Studium und verschiedenen Positionen im Immobiliengeschäft. Ich habe erlebt: Dranbleiben gelingt immer dann, wenn in dir brennt, was du in anderen entfachen willst. Dranbleiben fällt mir leicht, denn ich liebe meine Arbeit. Ich erfahre Sinn darin und kann anderen Menschen helfen.

Zweites Erfolgskriterium: Das Geld lieben

Dranbleiben am Geld ist die eine Seite, die andere Seite des finanziellen Erfolgs ist die Pflege des Geldes, das man schon hat. Sicher kennen Sie Dagobert Duck aus Entenhausen? Er poliert täglich seine Goldtaler. Das – und nur das – macht ihn zu einem guten Vorbild, denn er liebt es, sein Geld zu zählen. Dagobert Duck empfindet Freude an seinem Geld. Er steckt seine Energie in das Geld und seine Vermehrung.

Diesen Teil des Geld-Mindsets habe ich von der berühmten Ente abgeschaut. Denn meine Arbeitskraft habe ich nur einmal und die möchte ich deshalb bestmöglich investieren. Doch Geld kann ich mehr haben und ich kann es auch bestmöglich investieren, damit es sich gut entwickelt. Wichtig ist, dass Sie ein Konzept verfolgen, was Sie in der Zukunft mit Ihrem Leben und Ihrem Geld anstellen möchten. Denn dann wächst die Liebe zum Geld von ganz selbst! Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen kennen, geht vieles leichter:

  • Welche Lebensträume haben Sie?
  • Wie viel Geld brauchen Sie dafür?

Immer wieder begegne ich Menschen, die nicht glauben können, dass man Geld auch auf gute, ehrliche Art und Weise verdienen kann. Sie sehen es als etwas Unmoralisches an. Tragen Sie ähnliche Glaubenssätze mit sich herum?

Mein Glaubenssatz: Geld ist Energie. Und die kommt besonders gerne zu uns, wenn wir sie dazu einladen! Die Grundlage für finanziellen Erfolg ist, dass wir das Geld gerne haben und auch gerne bekommen wollen, denn Geld zu haben ist nicht unmoralisch. Denken Sie doch einmal darüber nach, wieviel Gutes Sie mit Geld bewirken können: Eine Patenschaft für ein Kind übernehmen, eine Katze aus dem Tierheim holen oder Bäume für ein Umweltprojekt pflanzen – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Drittes Erfolgskriterium: Belohnung

Dieses Erfolgskriterium hat mit der Stärkung der eigenen Motivation zu tun. Ich habe beobachtet, dass Menschen, die sich fürs Dranbleiben immer wieder selbst belohnt haben, langfristig erfolgreicher waren beim Vermögensaufbau. Ich finde es wichtig, dass wir – wenn wir fleißig Geld verdienen – uns auch dafür belohnen, z.B. durch eine Reinigungskraft, die uns im Haushalt unterstützt, durch eine aktive Freizeitgestaltung, Urlaub, Sport und durch schöne Erlebnisse.

Dranbleiben und Selbstverantwortung sind in Sachen Geld sehr wichtig. Sie haben es in der Hand, sich weiterzuentwickeln, die an Sie gestellten Lebensaufgaben anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Wichtig ist, das – selbst – zu TUN!

Was ist Ihr nächster Schritt hin zur Fülle? Ich begleite Sie dabei gerne!

  1. Goldener Abend „Freiräume“ am Donnerstag, den 20. Februar 2020 um 18.30 Uhr in München-Neubiberg:
    Geld schafft uns Freiräume, Dinge zu tun, etwas auszuprobieren oder Neues zu beginnen. Viele Menschen wünschen sich Freiräume. Deshalb ist mein Gast beim vierten Goldenen Abend eine Expertin für das Kreieren von Freiräumen: Angelika Bungert-Stüttgen. Sie hat sich sogar den Namen „Freiraumfrau“ als Marke sichern lassen. Sie wird uns berichten, wie sie sich ihren Freiraum genommen hat und wie daraus ihr viel beachtetes autobiographisches Buch „Mein Haus am See hat Räder“ entstanden ist, in dem sie ihr Leben als Comic aufgezeichnet hat. Wir werden über finanzielle Freiräume sprechen und welche Optionen wir dafür heute haben.
    Wertschätzungsbeitrag 30 Euro (inkl. Speisen und Getränke), bitte melden Sie sich per Email bei mir an.